Ganzkörper-MRT

Die Ganzkörper-MRT hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen,

insbesondere in der Onkologie unter Nutzung der Diffusionswichtung. Hierbei werden kleinste Stoffwechselveränderungen im Gewebe und Lymphknoten erkennbar gemacht, um Frühformen von bösartigen Erkrankungen aufzuzeigen.

Ganzköroer MRT

Bei der Untersuchung werden keine potentiell schädigenden Röntgenstrahlen angewendet. Die strahlenfreie Ganzkörper-MRT kann aufgrund einer exzellenten Weichteildarstellung sowie der Analyse möglicher Stoffwechselvorgänge, Tumorabsiedlungen in entfernten Körperpartien sichtbar machen und somit eine frühzeitige Behandlung ermöglichen. Auch Lymphknoten können bereits ab wenigen Millimetern als auffällig erkannt werden, so dass im Rahmen kurzfristiger Nachbetreuungen auch hier eine Tumorausbreitung unterbunden werden kann.

 

Ganzkörper-MRT - Platz 1 in der Suche nach Knochenmetastasen

Bei Knochenmetastasen bietet die MRT besonders in Verbindung mit der Diffusionswichtigung eine hohe Genauigkeit bei der Darstellung von Metastasen (Zuverlässigkeit nach Studienlage von bis zu 97%), höher als die Szintigraphie. Damit belegt die MRT Diagnostik in der Suche nach Knochenmetastasen uneingeschränkt Platz 1 und kann damit die Therapiestrategie positiv beeinflussen. Rechtzeitig erkannte Knochenabsiedelungen können wirkungsvoll mit Medikamenten, z.B. Bisphosphonaten, behandelt werden, um die weitere Zerstörung des Knochens zu verhindern oder verlangsamen. Somit können Brüche der Wirbelsäule verzögert oder gar verhindert werden.

Auch im Rahmen der Tumornachsorge, nach z.B. Brustkrebs, wird die Methode zunehmend verwendet. In einer Studie aus dem Jahr 2013 konnten im Rahmen der Nachsorge bei Patientinnen mit steigendem Tumormarker in der Ganzkörper-MRT Metastasen entdeckt werden, die sonst wahrscheinlich unerkannt geblieben wären.

Ganzkörper Gesundheitscheck - Eine Möglichkeit der Vorsorgeuntersuchung

Bei gesunden Patienten bietet die Methode eine schonende Möglichkeit eines Gesundheitschecks mit einem Überblick über ihren Körper. Sollte hierbei eine Veränderung innerhalb der Organstrukturen, der Gefäße oder Knochen auffallen, so kann durch eine frühzeitige Therapie ein maximaler Behandlungserfolg erzielt werden. Insbesondere bei unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Schwitzen oder Gewichtsverlust, kann eine Erkrankung zugrunde liegen. Die körperliche Untersuchung ihres behandelnden Arztes findet durch die MRT eine sinnvolle Ergänzung.

Ganzkörper-MRT

Die Untersuchung erfolgt in einem Kernspintomographen der neuesten Generation der Firma Siemens und dauert etwa 45 Minuten. Während dieser Zeit werden sie ständig überwacht und betreut. Im Anschluss besprechen unsere Spezialisten das Ergebnis der Untersuchung und werden den Befund gegebenenfalls direkt den weiterbehandelnden Arzt übermitteln.

 

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